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Die Geschichte des Vereins

Es begann am Küchentisch

Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges unter den Habichtaugen der amerikanischen Besatzermacht fühlte sich unser Gründer, Herr Hermann Kirsch, als hätte man ihm sprichwörtlich die Flügel gestutzt. Seine Flugbegeisterung, aufgrund derer er bereits mit 21 Jahren als Fluglehrer, Flugzeugtester,  Jagdfliegerausbilder und erster Sturzflugpilot auf der ME 109 tätig war,  ließ es nach Kriegsende nicht zu, dass er seine Hände in den Schoß legte und die Fliegerei sein ließ. Trotz der  durch die Besatzer erlassenen Verbote versuchte er mit Erfolg, Kindern die Begeisterung an der Technik und dem Fliegen weiterzugeben. Als Werkstatt für das Basteln der Flugzeugmodelle, unter anderem heute auch als der kleine Uhu bekannt, diente die heimische Küche, die ihm seine langjährige Weggefährtin und Ehefrau Marianne Kirsch, zu diesem Zweck gern überließ.

Auch die diversen Hausdurchsuchungen und Vernehmungen durch die Amerikaner, um eine Verschwörung gegen die Besatzer aufzudecken, konnten ihn nicht davon abhalten, sich in einer etwas außerhalb gelegenen Gaststätte Mainlust mit anderen Flugbegeisterten zu treffen und darüber zu diskutieren, wie sie wieder ihrer Leidenschaft des Fliegens nachgehen könnten.

Am Fastnachtsumzug 1949 nahmen die Flugfreunde mit einem flugzeugähnlichen Gebilde unter dem Motto Wonn derfe mer widder flieche und dem Beisatz Wer befreit uns? teil.

 

Fastnacht 1945

 

 

Im Archiv des heutigen Luftsportverein Rhein-Main findet man die erste schriftliche Einladung vom 18. November 1949 zum Treffen am 24. November 1949 im Gasthaus Markteck, in der Weiherstrasse. Bei diesem Treffen wurden die einzelnen Vereinsstatuten entwickelt.

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